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Energieholz vom Feld hat Zukunft!

Zweijährige Energieholzanlage mit Pappeln

Das Europäische Parlament hat im Jahr 2008 beschlossen, dass der Anteil an erneuerbaren Energien im Jahr 2020 auf 20% steigen soll.

Unter den erneuerbaren Energien hat die Biomasse Holz ein hohes Potential, um das Ziel der EU-Anforderung von 20% zu erreichen. Es gibt bereits einige größere und kleinere Biomassekraftwerke, die von großen Energiekonzernen gebaut und betrieben werden. Regionale Nahwärmezentren sind meist auf regionale Initiativen zurückzuführen.

Abnehmer für Energieholz in großen Mengen gibt es also schon und werden in den nächsten Jahren zunehmen.

Restholz aus den Wäldern reicht nicht aus, um den Biomassebedarf der Kraftwerke, der kontinuierlich anfällt, zu decken. Deshalb müssen Energieholzanlagen angelegt werden, die aus schnell wachsenden Bäumen wie Pappeln und Robinien bestehen und alle drei bis vier Jahre abgeerntet werden.

Im Wald können dazu der Vorwald, Rückegassen und Stromtrassen genutzt werden.

In der Landwirtschaft sind Flächen mit geringer Bodenbonität, auf denen nur minderwertige Lebensmittel wachsen können, für Energieholzanlagen interessant. Energieholzanlagen sind auch für Nebenerwerbslandwirte von Interesse, da der Arbeitseinsatz auch bei eigener Bewirtschaftung gering ist.