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Energieholzanlagen

Definition
Energieholzanlagen sind Anpflanzungen mit besonders dafür geeigneten Baumarten oder Sorten auf Standorten, die in kurzen Produktionszeiträumen Erträge (Biomasse) liefern, welche die Wuchsleistungen von klassischen Hochwaldbeständen weit übertreffen.
(nach Thomasius, 1980; verändert)

Nachhaltige Wertschöpfung durch Holzproduktion
Energieholzanlagen, bislang aus den Tropen als Kurzumtriebsplantagen   bekannt zur Erzeugung von Wertholz, bieten nun auch in Deutschland die Möglichkeit zur ökologisch und ökonomisch sinnvollen Kapitalanlage. Im Unterschied zu tropischen Wertholz werden in Deutschland auf diesen Anlagen   schnellwachsende Baumarten zur Produktion von Energieholz für die Wärme- und Stromerzeugung und die Holzindustrie angebaut.
Der Zukunftsmarkt für nachhaltig produziertes Holz zur Energieerzeugung bietet ein anspruchsvolles, transparentes und renditeträchtiges Produkt unabhängig von kurzfristigem Vermarktungsdruck.
Unsere Absicht ist es, unseren Kunden und Partnern finanzielle und ökologische Leistungen zu liefern, die innovative Schritte zu Lösungen der nachhaltigen Energieversorgung unserer Gesellschaft und des Problems Klimawandel darstellen.

Ökologische Bedingungen einer Energieholzanlage  
Die Umwandlung von Stilllegungs-, Acker- und Windwurfflächen in Energieholzanlagen   hat den Vorteil, dass dort eine höhere Artenvielfalt, als in benachbarten Äckern oder Fichtenmonokulturen zu beobachten ist.
Untersuchungen haben bis zu 110 Arten in der Begleitvegetation von Energieholzanlagen   ergeben, dies entspricht etwa der zehnfachen Menge von landwirtschaftlichen Flächen. Ebenso ergaben Sickerwasseruntersuchungen deutliche Absenkungen im Nitrateintrag im Vergleich zu benachbarten Ackerflächen, bei denen teilweise EU Grenzwerte überschritten wurden.

Die Natur produziert für uns Energie
Holz ist ein Produkt, das sich selbst herstellt. Wir nutzten das Know-how, das in Deutschland seit mehr als 300 Jahren praktiziert wird, um es für die großflächige Anlage von Energieholzanlagen  einzusetzen. Allerdings legen wir neue wirtschaftliche Parameter fest, damit die Energieholzanlagen   auf landwirtschaftlichen Flächen ein Erfolg wird.
Das Ziel ist nicht allein die Erzeugung einer maximalen quantitativen Menge Energieholz, sondern auch die Schaffung eines ökologisch wertvollen „Waldgebietes“.
Durch drei- bis fünfjährige Umtriebszeiten bilden sich in den Energiewäldern ökologisch akzeptable Produktionsbedingungen für Holz aus, mit entsprechenden Lebensräumen für heimische Floren- und Faunengesellschaften.
Jeder Hektar dieser Energiewälder erzeugt ca. 10 Tonnen Holz pro Hektar, leistet dadurch einen erheblich Beitrag zum Klimaschutz und steigert den ökonomischen Wert der Investition.